Wider Erwarten war es gestern gar nicht mal so kalt und sogar die Sonne ließ sich ab und zu blicken. Ich nutzte dieses angenehme Wetter, um draußen im Hof etwas Ordnung zu machen.
Ich stellte die Stühle zusammen, räumte auf, fegte das Pflaster und jätete Unkraut.
Und inmitten dieser unschönenen Säuberungsaktion und dem durch aufziehende Wolken trübe gewordenen Sonnenlichts erkannte ich einen Schmetterling im Wassernapf unserer Katzen. Mit ausgebreiteten Flügeln trieb er darin und rührte sich nicht. Am Grund lag eine Raupe.
Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund machte es mich plötzlich traurig, etwas so Schönes an so einem Ort tot sehen zu müssen. War die Raupe in den Wassernapf gefallen und darin der Schmetterling geschlüpft, der bei seiner Geburt sofort ertrank? Eine grausame Vorstellung.
Ich wusste nicht so recht, was ich jetzt tun sollte und stellte den Napf erstmal auf einen Stuhl, damit ich dahinter fegen konnte.
Nachdem ich mindestens eine Stunde herumgewuselt hatte und meine Stimmung irgendwie gedrückt war, erblickte ich beim Vorbeigehen zufällig den Wassernapf und stellte fest, dass sich die Flügel des Schmetterling aufgerichtet hatten, sodass seine hässliche dunkle Seite zum Vorschein kam.
Wie war das möglich?
Ich trat näher, zog mir den Gartenhandschuh aus und steckte vorsichtig den Finger ins Wasser. Ich erschrak ziemlich, als der totgeglaubte Schmetterling plötzlich begann, mit seinen kleinen Beinchen zu strampeln und sich an meinem ausgestreckten Finger festklammerte.
Er lebte! Wie konnte das sein? Hatte er vielleicht nur gebadet? Baden Schmetterlinge überhaupt? Und vor allem so lange ohne sich zu bewegen?
Der kleine Kerl krabbelte an meinem Finger die Hand hinauf und kletterte an meinem Arm empor.
Ich setzte mich einen Moment auf einen der Stühle, hielt in der anderen Hand noch meinen ausgezogenen Handschuh umklammert, während eine laue Brise über meinen noch nassen Finger strich. Ich schaute in den Himmel, auf die Wolkenwand, die nun mit Sonnenlicht und einem verzauberten Glitzern getränkt war. Und wie der Schmetterling sich immer weiter empor kämpfte und auf meinem Kopf herumkrabbelte und es sich schließlich auf meinem Ohr bequem machte, überrollte mich ein eigenartiges Gefühl der Sorglosigkeit.
Wenn ein toter Schmetterling von den Toten auferstehen konnte, würde ich auch alles, was vor mir liegt, irgendwie schaffen, egal wie schwierig und unüberwindlich es sein mochte.
Bei dem Versuch, den kleinen Kerl mit meinem Handy zu fotografieren, ging es plötzlich aus, obwohl ich noch 36% Akku hatte. Es ist eben ein altes Exemplar. Lange Zeit begleitete mich der Schmetterling auf meinem Kopf, bis er irgendwann nicht mehr aufzufinden war. Seine Existenz konnte ich niemanden mehr beweisen, es war, als hätte es ihn nie gegeben.
Vielleicht war dieses Wunder aber auch nur für mich bestimmt.
Ich stellte die Stühle zusammen, räumte auf, fegte das Pflaster und jätete Unkraut.
Und inmitten dieser unschönenen Säuberungsaktion und dem durch aufziehende Wolken trübe gewordenen Sonnenlichts erkannte ich einen Schmetterling im Wassernapf unserer Katzen. Mit ausgebreiteten Flügeln trieb er darin und rührte sich nicht. Am Grund lag eine Raupe.
Ich weiß nicht warum, aber aus irgendeinem Grund machte es mich plötzlich traurig, etwas so Schönes an so einem Ort tot sehen zu müssen. War die Raupe in den Wassernapf gefallen und darin der Schmetterling geschlüpft, der bei seiner Geburt sofort ertrank? Eine grausame Vorstellung.
Ich wusste nicht so recht, was ich jetzt tun sollte und stellte den Napf erstmal auf einen Stuhl, damit ich dahinter fegen konnte.
Nachdem ich mindestens eine Stunde herumgewuselt hatte und meine Stimmung irgendwie gedrückt war, erblickte ich beim Vorbeigehen zufällig den Wassernapf und stellte fest, dass sich die Flügel des Schmetterling aufgerichtet hatten, sodass seine hässliche dunkle Seite zum Vorschein kam.
Wie war das möglich?
Ich trat näher, zog mir den Gartenhandschuh aus und steckte vorsichtig den Finger ins Wasser. Ich erschrak ziemlich, als der totgeglaubte Schmetterling plötzlich begann, mit seinen kleinen Beinchen zu strampeln und sich an meinem ausgestreckten Finger festklammerte.
Er lebte! Wie konnte das sein? Hatte er vielleicht nur gebadet? Baden Schmetterlinge überhaupt? Und vor allem so lange ohne sich zu bewegen?
Der kleine Kerl krabbelte an meinem Finger die Hand hinauf und kletterte an meinem Arm empor.
Ich setzte mich einen Moment auf einen der Stühle, hielt in der anderen Hand noch meinen ausgezogenen Handschuh umklammert, während eine laue Brise über meinen noch nassen Finger strich. Ich schaute in den Himmel, auf die Wolkenwand, die nun mit Sonnenlicht und einem verzauberten Glitzern getränkt war. Und wie der Schmetterling sich immer weiter empor kämpfte und auf meinem Kopf herumkrabbelte und es sich schließlich auf meinem Ohr bequem machte, überrollte mich ein eigenartiges Gefühl der Sorglosigkeit.
Wenn ein toter Schmetterling von den Toten auferstehen konnte, würde ich auch alles, was vor mir liegt, irgendwie schaffen, egal wie schwierig und unüberwindlich es sein mochte.
Bei dem Versuch, den kleinen Kerl mit meinem Handy zu fotografieren, ging es plötzlich aus, obwohl ich noch 36% Akku hatte. Es ist eben ein altes Exemplar. Lange Zeit begleitete mich der Schmetterling auf meinem Kopf, bis er irgendwann nicht mehr aufzufinden war. Seine Existenz konnte ich niemanden mehr beweisen, es war, als hätte es ihn nie gegeben.
Vielleicht war dieses Wunder aber auch nur für mich bestimmt.